Smarthphone-Fotos

22.08.2018

Online vs. Druck

Anders als früher mit einem Fotoapparat ist es heute üblich, mit dem Smartphone Fotos zu machen. Die Schnappschüsse lassen sich dann direkt auf die Seiten sozialer Medien wie z.B. Facebook und Instagram hochladen. Es dauert meist auch nur ein paar Sekunden, bis man das erste Lob für das Bild erhält. Solange man nur Online postet, sind Smartphone-Fotos auch völlig in Ordnung. Das ganze ändert sich allerdings schlagartig, wenn die mit dem Smartphone geschossenen Fotos gedruckt werden sollen. Was Online noch ganz gut aussah, wird bei Druck zum Desaster.

Woran liegt das?

Bilder, die mit einem Smartphone geschossen werden, haben eine Auflösung von 72 dpi. Ein gängiges Maß für Onlinebilder, um diese auf einem Monitor groß und scharf darzustellen. Soll das gleiche Bild aber gedruckt werden, benötigt dies, um genau so groß und scharf wie auf dem Bildschirm zu erscheinen, eine Auflösung von 300 dpi.

Was sind dpi?

dpi steht für "dots per inch" und beschreibt die Anzahl der Bildpunkte eines Bildes pro inch (1 inch = 2,54 cm). Das wird als Pixeldichte bezeichnet und gibt die Detailgenauigkeit (Schärfe) eines Bildes an und je mehr Pixel ein Bild besitzt, desto besser und schärfer sieht es am Ende aus und es bietet weitaus mehr und bessere Möglichkeiten einer feinen Bearbeitung.
Ein Smartphone-Foto mit einer Auflösung von 72 dpi lässt sich nicht ohne Verluste an Detailgenauigkeit auf ein A 4 Blatt skalieren.
Natürlich spielt auch die Bildgröße, in der man das Foto aufnimmt, eine Rolle. Einige Smartphones bieten hier zwar adäquate Möglichkeiten, die den internen Speicher aber erheblich belasten. Einige wenige Smartphones liefern auch Aufnahmen in 180 dpi und 300 dpi. Um diese Bilder mit gleichen Werten auf den Rechner zu übertragen, benötigt man die spezielle Export-Funktion. Mit Drag and Drop verringert sich die Auflösung beim Übertragen oft automatisch.